Aufruf zur Kundgebung und Demo des Bündnisses

"Hamburg bekennt Farbe"

Erstellt am 09.09.2015

An diesem Samstag (12. September) wollen gewaltbereite Neonazis, Rassisten und Hooligans in Hamburg aufmarschieren. Seit Monaten mobilisieren die selbsternannten "Deutschen Patrioten" bundesweit zu einer Demo gegen Flüchtlinge, Zuwanderung und Islam. In der vergangenen Woche hat die Polizei zwar die Demonstration verboten, aber der rechtsextreme Strippenzieher Thomas de Vries hat angekündigt, sich durch alle Instanzen zu klagen.

Wenn die Gerichte das Verbot bestätigen, werde man auch so auf die Straße gehen: "Ein Verbot ändert nichts, weil eh alles nach Hamburg fährt". Wir finden es unerträglich, wenn Rechtsextreme gegen Flüchtlinge demonstrieren und sie als Betrüger und Islamisten verunglimpfen.

 Das lassen wir nicht unwidersprochen! Unabhängig davon, ob die Nazis einen Demozug abhalten oder nur so durch die Stadt laufen und ihre Parolen verbreiten, wollen wir am Samstag gemeinsam auf die Straße gehen und Flagge zeigen gegen Hetze, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus.

Als Teil des Bündnisses "Hamburg bekennt Farbe" rufen auch die Hamburger Grünen auf zur Kundgebung am Samstag, 12. September um 11 Uhr auf dem Rathausmarkt. Bürgerschaft, Senat, Kammern, Parteien, Gewerkschaften etc. wollen gemeinsam für Solidarität, Toleranz und Weltoffenheit demonstrieren. Es spricht Olaf Scholz.

 Das Hamburger Bündnis gegen Rechts plant eine Demo dort, "wo die RassistInnen ihre menschenverachtende Propaganda verbreiten wollen". Die Demo beginnt um 10 Uhr und endet um 12 Uhr am Ort der Nazis. Genaue Infos zum Treffpunkt findet Ihr kurzfristig unter:

gruenlink.de/109s

Sollte die Nazidemo verboten bleiben und auch keine Kundgebung genehmigt werden, startet das Bündnis am Hauptbahnhof. 

Macht mit, kommt auf den Rathausmarkt oder zur Gegendemo. Lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen für ein buntes und vielfältiges Hamburg!

Politische Informationsfahrt mit Norddeutschen Grünen nach Brüssel

Erstellt am 08.06.2015

Vom 26. Mai bis zum 28. Mai besuchte eine gemischte Gruppe Hamburger und Schleswig-Holsteiner Grüne verschiedenen Alters auf Einladung von Jan Philipp Albrecht Brüssel. Das Büro Albrecht, das diese Fahrt realisiert hatte, hat an dieser Fahrt sehr viel Freude gehabt.

Neben der Gelegenheit interessante Leute ähnlicher politischer Gesinnung kennenzulernen, wurde auch vieles über die EU und insbesondere die Grüne Präsenz und Arbeit dort in Erfahrung gebracht. Nach einer gemeinsamen Fahrt im sehr komfortablen Reisebus kamen wir am frühen Abend in Brüssel an und aßen gemeinsam afrikanisch, um uns für das Bevorstehende zu stärken.

Der nächste Tag begann mit einem Besuch im Hanse-Office, der regionalen Vertretung der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein in Brüssel. Nachdem wir einen ausführlichen Einblick in die Arbeit der Vertretung bekommen hatten, verschafften wir uns anschließend bei einer alternativen Stadtführung von Malte Woydt einen tiefergehenden Eindruck der schicken Gegend rund um das Europa-Viertel. Wir sprachen über verschiedene Aspekte, die  Brüssel und Belgien prägen, die man in den meisten Reiseführern nicht lesen kann, insbesondere die stadtplanerischen Auswirkungen des Europaviertels und die Wohnungsmarktpolitiken. Bevor es in das Europa-Parlament ging, aßen wir zu Mittag bei der Europäischen Grünen Partei. Mit vollem Bagel-Bauch und dem guttuenden Wissen, dass Grüne in ganz Europa an ähnlichen politischen Zielen arbeiten, absolvierten wir den Besuch beim Parlament und hatten eine anregende Debatte mit dem einladenden Abgeordneten. Wir zählten darüber hinaus zu den Glücklichen, die während der wenigen  Plenarsitzungen in Brüssel von der Besuchertribüne aus einen Eindruck bekommen durften, wie es dort mit den zahlreichen Abgeordneten und den vielen Übersetzerkabinen wohl zugehen mag. Ban Ki Moon hatten wir leider just verpasst.

Mit einem Bummel durch die schöne Brüsseler Altstadt und einem ausgiebigen gemeinsamen Essen dort ließen wir den anstrengenden Tag ausklingen.

Unser schon letzter Tag in Brüssel fand in der Europäischen Kommission statt. Nach der allgemeinen Einführung hatten wir erneut Glück, da wir dank der kontrastreichen Vorträge, zum Einen zu transatlantischen Abkommen und zum Anderen zu Natura 2000-Gebieten, einen guten und authentischen Eindruck der Arbeit der Europäischen Verwaltung bekamen. Mit einem Snack auf der Hand ging es im Bus wieder zurück nach Deutschland mit einer sehr unterhaltsamen Fahrt dank Politik und Radiosendern ;)

Bericht: Jenny Jasberg

Bohrstelle von CEP in Saal am 24. Mai 2014

Aktuelles zum Thema Fracking im Norden

Erstellt am 22.05.2014

Als norddeutscher Abgeordneter betrachte ich mit großer Sorge, dass weite Teile des Nordens aktuell von den Aufsuchungen international agierender Energiekonzerne, die den Einsatz von Fracking in Erwägung ziehen, betroffen sind. Natürlich ist dies nur ein Ausschnitt der dramatischen Entwicklung, wie sie sich derzeit in ganz Europa ereignet und gegen die wir als Grüne an der Seite der vielen engagierten Bürgerinnen und Bürger stehen müssen.

Der Film Frack Democracy von Lech Kowalski wurde mit Hilfe der Grünen Europafraktion realisiert und zeigt auf erschreckende Weise, welchen gesellschaftlichen Herausforderungen wir gegenüberstehen. Daher freut es mich besonders, dass sich die Hamburger Grünen als erster Landesverband neben der Hamburger Grünen Jugend und der Grünen Bürgerschaftsfraktion dazu entschlossen hat, die Korbacher Resolution zu unterzeichnen und damit ein klares Signal gegen die halbgaren Vorschläge der Bundesregierung beim Thema Fracking setzt.

Hier geht es zu der Pressemitteilung der Hamburger Grünen vom 22. Mai 2014.

Dass die Situation sich auch in Deutschland zuspitzt, zeigt sich aktuell im kleinen Ort Saal in Mecklenburg-Vorpommern. Am Samstag, den 24. Mai haben BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN gemeinsam mit AnwohnerInnen, Umweltverbänden und bundesweiten Bürgerinitiativen vor dem Bohrplatz in Saal demonstriert. Einen Bericht dazu gibt es hier. Laut Plan der Betreiberfirma Central European Petroleum GmbH (CEP) soll es in den kommenden Wochen auf dem Bohrplatz Barth 11 zum Einsatz von Fracking kommen. Große Bedenken gegenüber der mangelnden Transparenz sehen wir bestätigt, schauen wir beispielsweise in die USA. Das mit Blick auf die Bürgerinformationen betriebene politische Engagement von Halliburton, die auch die Fracfluide für die Vorgänge in Saal zu liefern scheinen, weist uns an, den Protest zu verstärken. Weitere Informationen und Hintergründe finden sich hier.

Es wird derzeit über die weitreichenden Folgen von Fracking viel spekuliert. Aber auch die sich bereits bei der bisherigen Gasförderung durch große Gesetzeslücken ergebenden Probleme sind noch längst nicht gelöst. Sie geben Anlass zur Sorge und drängen zum schnelleren Handeln. Ich selber konnte mir beispielsweise im vergangenen Sommer einen Eindruck davon machen, was sich in der Region Rotenburg/Wümme ereignet. Den Bericht gibt es hier: gruenlink.de/rek

Es wird in Europa viel zu reden sein über den Umgang mit dem Lagerstättenwasser aus der Erdgas- und Erdölförderung und ich setze auf starke Grüne, die dies auf allen parlamentarischen Ebenen begleiten.

Auftakt zur Europawahl 2014

Starke Voten aus Hamburg und Niedersachsen für die Kandidatur zum nächsten Europäischen Parlament

Erstellt am 06.11.2013

Am Samstag, den 02. November, bewarb sich Jan Philipp Albrecht bei dem Grünen Landesverband Hamburg um das Votum für die Kandidatur um einen vorderen Listenplatz für die im Mai 2014 anstehende Wahl zum Europäischen Parlament. Mit einem Ergebnis von 97 Prozent war die Freude über die große Zustimmung und Unterstützung der bisherigen politischen Arbeit sehr groß.

Am darauf folgenden Sonntag, den 03. November, wurden Jan Philipp Albrecht und Rebecca Harms gemeinsam mit einem Votum des Grünen Landesverbandes Niedersachsen auf dem Parteitag in Celle ausgestattet. Auch hier wurde mit großer Zustimmung die Arbeit der Abgeordneten wertgeschätzt und die Unterstützung für die vordere Listenkandidatur zum Ausdruck gebracht.

Jan Philipp Albrecht freut sich sehr über die Votierungen und darauf als norddeutscher Abgeordneten in einen spannenden Europawahlkampf zu gehen. Grüne Kreisverbände können sich gerne schon jetzt mit Terminanfragen für Wahlkampfaktionen und - Veranstaltungen an das Regionalbüro in Hamburg wenden. Neben den parlamentarischen Schwerpunktthemen rund um den Datenschutz und die Netzpolitik, soll auch die Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus- und Rechtspopulismus zentral im Wahlkampf befasst werden.

 

Auswahl Presseecho:

KN - Hamburgs Grüne nominieren Albrecht für Europa-Bundesliste

Hamburger Abendblatt vom 02.11.2013

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