Digitalcharta.eu

„Wir fordern digitale Grundrechte“

Digitalcharta der Europäischen Union

Erstellt am 01.12.2016

Wie können wir individuelle Freiheit im digitalen Zeitalter vor Überwachung und Datenausverkauf schützen? Schriftstellerinnen, Politiker, Soziologen und Journalistinnen haben auf Einladung der ZEIT-Stiftung einen Vorschlag für eine Digitalcharta vorgelegt, darunter Jan Philipp Albrecht, der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, Politiker und Rechtsanwalt Gerhart Baum, Politiker und Autor Malte Spitz, Schriftstellerin Juli Zeh, Journalist Sascha Lobo und viele weitere. Sie entwerfen Antworten auf Fragen nach informationeller Selbstbestimmung, künstlicher Intelligenz, Datensicherheit und dem Umgang mit Hass im Netz.

Die Digitalcharta ist eine Einladung an alle, die sich fragen, wie wir individuelle Freiheit und Grundrechte bewahren wollen. Die Autorinnen und Autoren erheben nicht den Anspruch, die Fragen des digitalen Zeitalters abschließend zu klären, vielmehr wollen sie eine breite gesellschaftliche Debatte anstoßen darüber, wie wir in der digitalisierten Welt leben wollen.

Zu den Unterstützerinnen und Unterstützern zählen unter anderen Philosoph Jürgen Habermas, Publizistin Carolin Emcke, Autorin Sibylle Berg und Markus Beckedahl, Chefredakteur von netzpolitik.org. Initiiert wurde die Charta vom verstorbenen Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Frank Schirrmacher, dem Chefredakteur der ZEIT, Giovanni di Lorenzo, und Martin Schulz.

Interessierte sind herzlich eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen und die Digitalcharta zu unterzeichnen.

„Die Charta ist eine Einladung zur Diskussion“, Interview zur digitalen Grundrechtecharta, Magazin WIRED, 30. November 2016

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