Foto: Fritz Schumann

Privatsphäre - Das Recht auf Vergessen, Zeit Online, 10.10.2013

Arteikel auf Zeit Online vom 10. Oktober 2013

Erstellt am 10.10.2013

Der EU-Abgeordnete Jan Philipp Albrecht kämpft für mehr Datenschutz in Europa. Erika Mann, Lobbyistin von Facebook, will ihn daran hindern. In dem harten Machtspiel geht es um die Frage: Wem gehören die Spuren, die wir im Internet hinterlassen? von Martin Kotynek und Robert Levin...

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Kommentare

MEI schreibt am 10-10-13 21:14:

Gedanken zum Recht auf Vergessen:

Ich habe dieses Jahr ein Plakat gesehen:
"Die größte Katastrophe ist das Vergessen"
Ich bin damals - unabhängig der beworbenen Situation - sehr nachdenklich geworden und stellte mir die Frage... ist es das?

Ich liebe es vergessen zu können.

-ohne Vergessen hätte ich nie neu geliebt
-ohne Vergessen würde nach einem Tief kein Hoch kommen
-ohne Vergessen wäre der Kopf voll mit belanglosem Müll
-ohne Vergessen wäre die gute alte Zeit nicht so schön
-ohne Vergessen würde ich so Manches niemals nochmal neu versuchen
-ohne Vergessen könnte ich nicht verzeihen

Ist man ohne Vergessen nicht nur ein halber Mensch?

-Mit welcher Berechtigung dürfen materielle Daten nach einer Frist in den Müll, die Spuren eines Menschen jedoch nicht?
-Geht es dabei nicht auch um Würde und Respekt vor den Menschen, die die Wirtschaft physisch aufrecht erhalten (sollen/wollen)?
-Wenn es physisch nicht mehr geht und keiner mehr vergisst, was macht dann die Psyche?

-nicht vergessen können macht blind für Neues
-nicht vergessen können mindert den Tatendrang
-nicht vergessen können kränkt die Seele
Wieviel kranke Menschen brauchen wir noch?

Würde und Respekt... daran krankt es in dieser Gesellschaft auf vielen Ebenen...das sollten wir nicht vergessen!

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