Foto: Markus Bergen, Flickr, Lizenz: (CC BY-NC-SA 2.0)

Die Elbe

Erstellt am 26.03.2013

Wenn ich am Wochenende in Hamburg-Altona bin, wo ich derzeit mit meiner Liebsten in einer kleinen Dreizimmerwohnung wohne, dann gehen wir oft an die Elbe – spazieren oder joggen. Der schöne Blick vom Altonaer Balkon oder vom Övelgönner Elbstrand auf den Hafen entspannt und lässt die Gedanken in die Ferne schweifen. Wenn wir dann mal ein paar Tage frei haben (was leider viel zu selten vorkommt), dann gibt es an der Elbe genügend schöne Ausflugsziele. Etwa ins Alte Land und nach Stade, wo es schlicht wunderschön ist im Frühjahr. Oder in die andere Richtung nach Neuengamme und Vierlanden, wo wir öfters am Deich spazieren gehen und die grünen Wiesen genießen. An dieser Stelle, wo sich Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen ganz nahe kommen, wird die Elbe zum Natur(schutz)spektakel, dass zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert ist. Nach Süden beginnt hier das Wendland, mit dem schönen Ort Hitzacker, wo ich meine allerersten Blockade-Erfahrungen gemacht habe. Im Jahr 2001 habe ich hier als 18-jähriger das erste Mal gegen den Castor-Transport nach Gorleben demonstriert. Seitdem bin ich zu jedem Transport wieder gekommen und habe tolle Menschen im Wendland kennengelernt. Seit einigen Jahren komme ich auch gerne im Mai zwischen Himmelfahrt und Pfingsten, wenn die „Kulturelle Landpartie“ stattfindet. Gerne auch mit dem Fahrrad – etwa entlang der Elbe auf dem Grenzradweg entlang des ehemaligen eisernen Vorhangs.

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