Foto: Chris Grabert, Flickr, Lizenz: (CC BY-NC-SA 2.0)

Befreite Flughäfen

Erstellt am 26.03.2013

Ich mag stillgelegte Flughäfen. Nicht nur, weil das massenhafte Fliegen hoch klimaschädlich ist und niemand lärmende Flugzeuge über dem Kopf mag. Sondern auch, weil „befreite Flughäfen“ einen ungeheuren Kreativitätsschub liefern können. Die besten Beispiele sind der ehemalige Sowjet-Flughafen Mirow und der ehemalige Luftbrücken-Flughafen Berlin-Tempelhof. Beide gehören heute zu meinen absoluten Lieblingsorten. Auf dem Tempelhofer Feld ist seit der Öffnung für die Öffentlichkeit ein großer Spielplatz, Garten und Bürgerpark entstanden, in dem die Menschen – gerade im Sommer – wunderbar das Leben genießen, miteinander quatschen, spielen und die Natur genießen können. Mitten in der Großstadt. Das ist eine wunderbare Sache und ich freue mich immer, wenn ich mal wieder in Berlin auf dem Tempelhofer Feld sein kann. Nur einmal im Jahr – aber dafür umso intensiver und über mehrere Tage und Nächte – bin ich auf dem Flugfeld Mirow, beziehungsweise in und auf den danebengelegenen Hangern. Das verlängerte letzte Juni-Wochenende im Jahr verbringe ich seit vielen Jahren mit vielen lieben Menschen auf dem Fusion-Festival, dass dort veranstaltet wird. Hier gibt es keine großen Stars, keine Werbung und keinen Massenkonsum, dafür aber viele kreative KünstlerInnen, wilden Tanz und leckeres veganes Essen. Einen „Flughafen“ im Betrieb mag ich übrigens auch: Die „große Wiese“ in Wolfenbüttel, wo ich als Kind schon mit meinem Vater segelfliegen war. Ein tolles Erlebnis!

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