Workshop: „Europa in der Krise – Brauchen wir eine Europäische Jugendbewegung?“

Erstellt am 16.02.2013

Europa steckt noch immer in der Krise. Die Jugendarbeitslosigkeit in Ländern wie Griechenland und Spanien ist dramatisch und ein Crash des Euro - mit verheerenden Folgen - inzwischen nicht mehr nur ein unrealistisches Schreckgespenst, sondern eine echte Gefahr. Statt nachhaltigen Reformen setzen die Regierungen auf blindes Sparen. Das liegt auch an den falschen neoliberalen Konzepten der Bundesregierung zur Krisenbewältigung.

Die jungen Menschen werden das ausbaden müssen und mit den Versäumnissen der Politik von gestern und heute leben, ohne je wirklich daran beteiligt worden zu sein. Junge EuropäerInnen müssen endlich das Recht haben, über ihre Zukunft in Europa zu entscheiden! Dafür muss Europa demokratischer werden. Das ist anstrengend, aber ein Europa ohne Steuerharmonisierungen, ohne gemeinsame Sozialpolitik und mit unklaren Haushaltsregeln kann auf Dauer nicht funktionieren.

Junge EuropäerInnen wollen mehr! Sie sind in einem Europa aufgewachsen, in dem sie an den Grenzen nicht kontrolliert werden und in Polen arbeiten oder in Schweden studieren können. Die große Mehrheit der jungen Menschen in Europa wollen eine stärker integrierte Europäische Union. Wir brauchen grundlegende Strukturreformen, damit Europa auch noch in fünfzig Jahren funktionieren kann.

In einem Workshop wollen Jan Philipp Albrecht (MdEP), Sven-Christian Kindler (MdB) und Terry Reintke (Sprecherin der Federation of Young European Greens) über Perspektiven für die Europäische Jugend und die tatsächlichen Krisenursachen sprechen. Dabei wollen wir auch Grüne Ideen für ein solidarisches Europa als Alternative zur Merkelschen Kaputtsparpolitik in den Blick nehmen.

Los geht’s am Samstag den 16.2.2013, vor Beginn der Landesdelegiertenkonferenz von 11:00 Uhr bis 12:30 Uhr im Hotel Wienecke (Hildesheimer Str. 380, 30519 Hannover)

Für unsere Planung bitten wir um Anmeldung per Mail an: sebastian.baumeister@gruene-europa.de

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