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Vorratsdatenspeicherung ist unverhältnismäßig

Foto: Fritz Schumann

Der innen- und rechtspolitische Sprecher der Fraktion Die Grünen/Europäische Freie Allianz im Europäischen Parlament, Jan Philipp Albrecht (Bündnis 90/Die Grünen), hat Forderungen nach Einführung einer Vorratsdatenspeicherung als Konsequenz aus den Terroranschlägen in Paris eine Absage erteilt. Es sei „unverhältnismäßig und nicht effektiv“, massenhaft und ohne jeden Anlass Daten zu sammeln, sagte Albrecht in einem am Montag, 19. Januar 2015, erschienenen Interview mit der Wochenzeitung „Das Parlament“. „Wir vergrößern damit lediglich den Heuhaufen, in dem wir die Nadel suchen.“ Die Folge sei nicht mehr, sondern weniger Sicherheit, warnt der Europaabgeordnete.Das Interview im Wortlaut.

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