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Zum Internationalen Tag gegen Faschismus und Antisemitismus am 09. November 2011

Rechtsextremismus ist in seinen vielen Facetten eine Gefahr für die Demokratie. Nicht nur in Deutschland, sondern auch auf europäischer Ebene werden wir mit zunehmend besser vernetzten und strategisch auftretenden Rechtsextremisten konfrontiert.

Es sind nicht nur glatzköpfige Springerstiefelträger die mit ihren dumpfen und gewalttätigen Parolen versuchen Stimmung gegen alle Andersdenkenden zu machen. Rechtsextreme beeinflussen gezielt durch ehrenamtliches Engagement, scheinbar unpolitische (Familien-)Feste oder rechtspopulistische Hetze gegen „den Islam“. Auch heute müssen jüdische Einrichtungen in Deutschland unter ständigem Polizeischutz stehen, da oft antisemitische Vorurteile in Übergriffe münden. Das Ziel ist klar: Einfluss auf politische Diskussionen zu nehmen und rechte Propaganda in den Köpfen der Menschen zu verankern. Ich will der braunen Gefahr nicht nur bei aktuellen tagespolitischen Ereignissen entgegentreten, sondern langfristig über rechtsextreme Strukturen und Strategien berichten und den Nazis keinen Raum überlassen.

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